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  • 09.02.2018 11:02

    Kosova- Ein Land indem Sozialdemokraten im Gefängnis sitzen

    auf Azem Vllasi, Dr. Ramabaja mit dem Attentäter in dem Restaurant „Villa Panorama“ am Stadtrand von Prishtina gesehen wurde. Was das für ein Beweis das sein soll bleibt das Geheimnis der Staatsanwaltschaft. Zudem wurde in dem Berufungsverfahren Anfang Januar durch die Staatsanwaltschaft über eine Buchrezension durch Sadri Ramabaja gesprochen. In der Tat, vor einigen Jahren rezensierte Dr. Sadri Ramabaja ein Buch von Murat Jashari, über den historisch stattgefundenen Befreiungskampf in Kosova. In der Tat Dr. Ramabaja schrieb sogar ein Vorwort zu dem Buch.
    Das Buch ist frei im Buchhandel zu erwerben. Was das mit Terrorismus zu tun hat bleibt ein weiteres Geheimnis der Staatsanwaltschaft in Kosova. Dr. Ramabaja ist aus rein politischen Gründen inhaftiert. Es gibt keinen einzigen Fakt welcher die Inhaftierung von DR; Ramabaja rechtfertigt.“ Die virtuelle Terrororganisation „Auge des Volkes“ existiere nur einige Tage im Internet. Es gibt keinen Beweis gegen Dr. Ramabaja, in diesem Zusammenhang. Der überzeugte Sozialdemokrat Dr. Ramabaja muss sofort freigelassen werden. Ich persönlich kenne Dr. Ramabaja seit Jahren durch meine langjährige Tätigkeit als Gastdozent an der öffentlichen Universität in Prishtina. Im März 2017 wohne ich im Haus von Dr. Ramabaja in der Nähe der Villa Panorama. Dr. Ramabaja fragte mich, ob ich Zeit hätte mit ihm einen alten Bekannten aus der Schweiz, Murat Jashari auf einen Kaffe zu treffen. An diesem Tag hatte ich keine Zeit. So arbeiten mit Sicherheit keine Terroristen. Oft hatte ich mit dem Intellektuellen Dr. Ramabaja historische und aktuelle Debatten. Immer wieder legte Dr. Sadri Ramabaja Wert darauf ein Sozialdemokrat, ohne jeglichen Radikalismus zu sein. Sehr freundschaftlich machte ich ihm meine Position klar, wonach ich ein antistalinistischer Marxist sei. Der Vorwurf gegen Dr. Ramabaja ein Terrorist zu sein ist, wenn es nicht so traurig wäre ein schlechter Witz. Diese Überzeugung teilen auch viele Professoren und Dozenten aus Deutschland welche mit Dr. Ramabaja Kontakt hatten, jeder der Dr. Ramabaja kennt weis dass er ein patriotischer Sozialdemokrat und ehemaliger Verfolgter des jugoslawischen Regimes ist. Dr. Ramabaja opferte viel für seine Heimat. Dr. Ramabaja muss sofort freigelassen werden. Zudem ist es an der Zeit, dass Sozialdemokraten aus der Schweiz, Deutschland Österreich, sowie aus anderen Ländern gegen die Inhaftierung ihres Genossen protestieren. Der Fall ist auch ein Fall für Amnesty International. Auch bürgerliche Liberale sollten sich engagieren. Es kann nicht sein, dass nur vereinzelt radikale Linke gegen die Inhaftierung von Sadri Ramabaja protestieren. In einem Fernsehinterview stellte der Abgeordnete von VV Sami Kurteshi klar: Dr. Sadri Ramabaja ist völlig unschuldig. Auch Arber Zaimi von VV äußerte sich kürzlich im TV ähnlich. Die Lage für den Inhaftierten ist gefährlich. In Kosova sterben plötzlich politische Häftlinge im Gefängnis. So geschehen am 5. November 2016. Der Aktivist von VV Astrit Dehari starb unter ungeklärten Umständen in der Haftanstalt in Prizren. Einige Zeit später starb sein Mithäftling ( ein wichtiger Zeuge) in einem anderen Gefängnis. Gestern weigerte sich die Regierung Kosovas trotz Zusage, ihre Untersuchungsergebnisse im Fall Dehari einer internationalen Kommission bestehend aus Ärzten und Forensikern in der Schweiz auszuhändigen. Es geht darum eine internationale Solidaritätsbewegung mit Dr. Ramabaja aufzubauen.

    Aus Prishtina Max Brym 07.02 2018

    Foto Dr. Sadri Ramabaja 

    Ähnliches Foto

     

  • 27.01.2018 15:54

    Kein SPD Simeunovic als interner Administrator der AKL Bayern

    Kein SPD Simeunovic  als interner Administrator der AKL Bayern

     

    Mario Simeunovic hat bekannt gegeben, dass er seit gestern SPD Mitglied ist. Ohne diese Entscheidung von Simeunovic  groß zu kommentieren muss festgehalten werden. Bis vor kurzem gab sich Simeunovic als linksoppositioneller Kritiker der Parteiführung der Linken in Bayern aus. Letzteres hat ihm der Verfasser dieser Zeilen nie geglaubt. Simeunovic war und ist ein wankelmütiges Gemüt. Er hatte und hat mit dem Marxismus soviel gemein wie eine Kuh mit dem Schlittschuhlaufen.  Öfter brachte er in der Vergangenheit seine Geringschätzung gegenüber Trotzkisten zum Ausdruck, ohne  jemals begründen zu können welche Schrift von Trotzki ihm den nicht gefalle. Wahrscheinlich weil er nicht textsicher ist. Auch von marxistischer Methodik war bei Simeunovic niemals etwas feststellbar.  Jetzt ist er von einer sozialdemokratischen Partei (Die Linke) zur offen bürgerlichen Sozialdemokratie ( SPD)  übergetreten. Das SPD Mitglied Mario Simeunovic darf kein Administrator der bayerischen AKL sein

     Dazu ein Text aus dem Verteiler der AKL Bayern: „Das hier ist eine Plattform der AKL u.a. zur Sammlung der revolutionären Linken ( das  hat nichts mit Lafontaine zu tun) . Nachdem Mario seinen opportunistischen Schritt auf Facebook damit begründet „ er wolle nicht in Kleingruppen mit ideologischen Streitigkeiten arbeiten“ ist es unmöglich ihn als Administrator der Gruppe zu belassen. Hier sollte es darum gehen links von der „ Linken“ etwas aufzubauen.  Ich frage mich auch warum Mario die Liste der AKL bereinigen wollte. Der Schritt hin zur bürgerlichen SPD war sicher kein spontaner Ausrutscher.  Mario hat sein Überlaufen zur SPD  nicht einmal entristisch im Sinne von Ted Grand,  oder  Pablo begründet.  Also ein neuer Administrator muss her. Basis für die AKL hat der revolutionäre Marxismus zu sein und sonst nichts.  Mario rück die AKL Verteilerliste Bayern raus. Mit dir ist die Debatte beendet. Viel Glück in der Partei von Noske, Schröder und Schulz.

     

    Für das Sozialistische Forum München Agron Sadiku  

  • 13.06.2017 20:11

    Video " Oskar Quengels Auftrag- Für Kippenberger bei General von Schleicher"

    Video mit  Max Brym zu seinem Buch " Oskar Quengels Auftrag- Für Kippenberger bei General von Schleicher" 

    Produktion Oliver Stey 

    https://www.youtube.com/watch?v=hXlShC--ddw&t=5s

     Bestellungen unter  https://www.bookra-verlag.de/b16.html

     Bildergebnis für max brym buch quengel

     

     

  • 07.11.2015 09:51

    Polemik des Tages Der Genozid an Reisenden

     

      Polemik des Tages Jüngste Zeitgeschichte  Justin/Ritter und den
      Genozid an Reisenden

      Geschrieben von Oliver Stey

      Als persönliches Anliegen will ich hier erwähnen, dass ich im
      Rahmen des Sozialistischen Forums  München" (SFM) vermutlich am
      10. Dezember 2015 in München / Eine Welt Hau...s / 19.00 Uhr einen
      Vortrag zum Thema Justin/Ritter und den Genozid an Reisenden
      Familien bzw. deren Einfluss auf das Gesundheitswesen in der BRD
      halten und, wenn möglich, auch bei Youtube als Stream
      veröffentlichen werde. 
       

      Vom Reichsgesundheitsamt zum "modernen" Gesundheitsamt der
      frühen Bundesrepublik
      am Fallbeispiel von Robert Ritter und Eva
      Justin.
      Oder das Schicksal der "Zigeunerkinder" von
      Mulfingen.


      Der Vortrag will die Zusammenhänge erläutern, wie anhand einer
      "Dissertation" über sogenannte "minderwertige" Sinti-Kinder
      und die "Gutachten" einer "promovierten" Krankenschwester,
      Eva Justin, im Windschatten ihres "Mentors" Robert Ritter,
      Leiter der "Rassenhygienischen Forschungsstelle (RHF) der Weg für
      den Genozid an Reisenden Familien in Deutschland freigemacht wurde.

      Er soll aber gleichzeitig aufzeigen, dass die "geläuterte"
      Bundesrepublik nach dem Ende des Nationalsozialismus keineswegs auf
      derart "verdiente WürdenträgerInnen" des Gesundheitswesens
      Verzicht leistete, sondern deren "Fachwissen" in die "neue
      Zeit des Aufbruchs" ohne Wenn und Aber nicht nur geistig
      integrieren konnte, sondern diese "Spezialisten" zum größten
      Teil wieder vollständig in das Gesundheitswesen der Nachkriegszeit
      integrieren konnte.
      Robert Ritter wurde nach dem Krieg zwar bis
      1950 mit Untersuchungen über seine Rolle bezüglich des rassisch
      Motivierten Genozids konfrontiert, erhielt trotzdem 1948 von der
      Stadt Frankfurt/Main seine Beförderung zum Obermedizinalrat. Nur
      seiner schlechten Gesundheit war es zu verdanken, dass er
      schließlich aus dem Gesundheitswesen ausschied und am 17. April
      1951 verstarb. In seinem Fahrwasser konnte sich Eva Justin 1948 in
      Frankfurt als "Kinderpsychologin" etablieren obwohl sie dazu
      nicht niemals einen Studienabschluss besaß. Obwohl auch gegen sie
      ab 1958 ermittelt wurde, "begutachtete" sie bis 1962 für die
      Stadt Frankfurt sogenannte "Zigeuner" wobei sie dabei Menschen
      "betreute", die sie vor 1945 für die Rassenhygienische
      Forschungsstelle auch schon "untersucht" hatte. Sie verstarb am
      11. September 1966 an Krebs.


    Geschrieben von Oliver Stey

    Aber wo ist Zigeunerland?

    Sevilla





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