Veranstaltung in Waldkraiburg 

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V.I.I.S.D.P Ernst Tuppen Bunsenweg 2 84788 Waldkraiburg 

Veranstaltung in München 


Die Ursache für die ökologische Krise ist der Kapitalismus

Der Kapitalismus hat alle technischen Mittel geschaffen, mit denen wir die Klimakrise lösen könnten. Es braucht gezielte Zusammenarbeit der Wissenschaftler und Industriearbeiterschaft. Jedoch sind die bestehenden Besitzverhältnisse eine Fessel, die es uns nicht erlaubt, dieses Potential zu nutzen. Dafür ist es notwendig, das Privateigentum an Produktionsmitteln loszuwerden. Denn man kann nur das verändern, was man kontrolliert und man kann nur kontrollieren, was man besitzt! Deshalb müssen die Monopole und die Banken verstaatlicht werden und unter der demokratischen Kontrolle und Verwaltung durch die Arbeiterklasse stehen. Wir müssen kollektiv über das wirtschaftliche Leben entscheiden können.  Wir brauchen einen demokratisch festgelegten, sozialistischen Produktionsplan, damit wir uneingeschränkt moderne, grüne Technologien nutzen können und Emissionen und Schadstoffbelastungen innerhalb weniger Jahre spürbar verringern können. Es ist möglich rational und planvoll mit den Ressourcen unseres Planeten umzugehen und die Bedürfnisse der Mehrheit in Harmonie mit der Umwelt befriedigen! Die Bosse von RWE, Eon, VW, BMW,Nestlé und Co. werden das nie freiwillig tun!

Veranstaltung Die Ursache für die ökologische Krise ist der Kapitalismus Mittwoch 25. September 19 Uhr Gaststätte Lanas Kurfürstenstr. 2 München

Es sprechen Max Brym Geschichtsdozent und Autor zum Thema -Kapitalismus und Klimakrise-

Gastreferent Harald Winkler Ökologikexperte

zum Thema – Retten uns „ Elektroautos“ und „ wie kann der CO2 Ausstoß sozial gerecht radikal vermindert werden ?

Veranstalter Marxistische Linke „ Der Funke“

V.I.S.D.P Oliver Stey Stürzerstr 4 80699 München 

 

 


 

 


 

 

 

Veranstaltung 

Dokumentation 
  • Antisemitischer Angriff in der Hohenzollernstraße - Entschieden gegen Antisemitismus

 

In München wurde ein Rabbiner und seine zwei Söhne antisemitisch an der Ecke Hohenzollernstraße- Wilhelmstraße angegriffen. Nach offiziellen Angaben wurden der 53-jährige Rabbiner und seine zwei 19-jährigen Söhne nach dem Besuch einer Synagoge am Samstagnachmittag den 3. August beleidigt und bespuckt. Das ARD-Politmagazin report München hatte zuerst über den Angriff berichtet. Nach dem Besuch der Synagoge soll ein bislang unbekannter Mann die Familie von der gegenüberliegenden Straßenseite aus als "Scheißjuden" bezeichnet haben. Eine Frau habe den Vorfall aus ihrem Auto heraus beobachtet und daraufhin einen der 19-Jährigen mit derselben Beleidigung beschimpft. Der junge Mann habe die Frau von der Beifahrerseite aus ansprechen wollen, daraufhin habe sie ihm aus dem Auto heraus ins Gesicht gespuckt und sei weggefahren. 

 

Das passierte mitten in Schwabing. Schwabing ist keine Insel der Seligen. Der Rabbiner war erkennbar und seine beiden Söhne trugen die Kippa. Jüdisches Leben ist wieder in Gefahr. Einst hatte die NSDAP in Schwabing seit Beginn der zwanziger Jahre ihre Hochburg. Heute sinkt immer mehr die Hemmschwelle gegenüber Juden und Jüdinnen. Wir erleben gerade das Aufkommen der rechtsradikalen AFD. In diesem gesellschaftlichen Klima nimmt der militante Antisemitismus zu. In der Isarvorstadt erhielt ein Deutscher mit jüdischer Religionszugehörigkeit zeitnah zu dem Angriff in der Hohenzollernstraße brieflich eine Morddrohung. Generell nehmen in München und Bayern antisemitische Straftaten zu. Nach Untersuchungen der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) Bayern sind seit April bereits 72 judenfeindliche Vorfälle im Freistaat gemeldet worden, 35 allein in München. Im vergangenen Jahr registrierte die Münchner Polizei 86 judenfeindliche Straftaten. Die Dunkelziffer dürfte um einiges höher liegen. Es gab eine Serie von 33 Briefen mit antisemitischen Morddrohungen gegen jüdische Kindergartenkinder. Im Jahr 2017 waren 51 Fälle von Judenhass in der Kriminalstatistik verzeichnet, 2015 waren es „nur“ 24. Die Masse antisemitischer Straftaten geht laut Polizei auf das Konto rechtsextremer Täter.

Es gab in der jüngsten Vergangenheit Schmierereien an einem Obermenzinger Mahnmal, Holocaustleugnungen, verbale judenfeindliche Beleidigungen, eine Hetzschrift gegen einen jüdischen Lokalbesitzer - über derartige Vorfälle haben Polizei und Recherchestellen wie Rias und das Aida-Archiv in diesem Jahr berichtet. Bestimmte Medien berichteten über ein judenfeindliches Video in einer Chat-Gruppe des Unterstützungskommandos (USK) der Polizei. Wir wissen von Drohungen gegen die Veranstalter eines Vortrags über "Antisemitismus bei Burschenschaften" und seit März gibt es in München Dutzende Drohmails, die sich auch gegen jüdische Persönlichkeiten richten.

Die Absender hetzen - zuletzt erst am vergangenen Montag - gegen "Untermenschen" und "Ungeziefer“, die auf ihren "Todeslisten" verzeichnet seien.

Genug ist genug

Nun sollten wir gemeinsam ein Zeichen der Solidarität mit unseren jüdischen Mitbürgern setzen, da der Antisemitismus nicht „nur“ jüdische Menschen bedroht, sondern uns alle. 

Deshalb rufen wir alle, die für Demokratie, Fortschritt und soziale Gerechtigkeit einstehen, sich an der Solidaritätskundgebung am 16. August um 16 Uhr, Hohenzollernstraße Ecke - Wilhelmstraße zu beteiligen. 

Es sprechen Max Brym ( Autor Geschichtsdozent) -Marie-Luise Kunst Mitglied des Vorstands mut Bayern- Ein Vertreter der " Marxistischen Jugend München- Ein Vertreter des " Funken München, Waldkraiburg, sowie Einzelpersonen aus verschiedenen Vereinen. Die Unterstützer aus jüdischen Verbänden welche sprechen, geben wir hier schriftlich nicht bekannt. 

Bündnis gegen Antisemitismus 

 
V.I.S.D.P Max Brym Adalbertstr.82 80790 München 
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Aktualität des Marxismus - Marxistische Bildungsveranstaltung

Der Funke - München/Waldkraiburg

Sozialabbau, Kriege, Armut, Klimakrise, Rassismus - oder anders gesagt: Kapitalismus. Das derzeit herrschende Wirtschaftssystem führt zu solchen Folgen; eine Alternative wird weltweit dringend gesucht.

Dass die Ideen von Marx über 150 Jahre alt sind, ist kein Geheimnis. Dennoch ist der Marxismus aktueller denn je. Wie jedoch Marx` Vorstellungen durchzusetzen sind, bleibt die Frage der Stunde und bietet Diskussionsbedarf.

Der Funke - München/Waldkraiburg lädt zu einer marxistischen Bildungsveranstaltung am Mittwoch, 24. Juli 2019 ein. Diskutiert mit und bildet euch weiter!

 

Mittwoch 24.09 19 von 19:00 bis 22:00 Leitung Max Brym Geschichtsdozent und Buchautor 
 

Café Patini Franz-Liszt-Str. 8, 84478 Waldkraiburg

 

V.I.S.D.D.P Ernst Tuppen Bunsenweg 1.A 84478 Waldkraiburg

 

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Veranstaltung 


Woran scheiterte der deutsche Oktober 1923

 

Reihe-Zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung-. Im Sommer 1923 bis zum Spätherbst des Jahres gab es in Deutschland, die Möglichkeit zu einer sozialistischen Revolution. Was waren die „ Arbeiterregierungen“ in Thüringen und Sachsen. Welche Fehler machte die Komintern ( Kommunistische Internationale) . Worin bestand der Opportunismus der KPD Führung unter Brandler und Thalheimer ? Was können wir heute daraus lernen.

 

 

Veranstaltung Woran scheiterte der deutsche Oktober 1923

 

Es spricht Max Brym

Geschichtsdozent und Buchautor

 

Beginn 19 Uhr

 

Montag 22 Juli 2019 im Kaffe Lanas Kurfürstenstr.2 80799 München

 

Veranstaltung des „ Sozialistischen Forums München“ in Kooperation mit dem „ Funken“ ( Internationale Marxistische Tendenz) IMT

 

 

V.I.S.D.P Oliver Stey Maxstadtstr. 5 80699 München

Foto Heinrich Brandler 

Heinrich Brandler wwwkpdsozialgeschichtehomepagetonlinedehbra


Veranstaltung-Hände weg von Venezuela! Vorwärts zum Sozialismus

Die bisherige Geschichte hat jedoch gezeigt, dass es so etwas wie eine halbe Revolution nicht geben kann. Entweder, Venezuela treibt den Transformationsprozess, der nun seit fast zwei Jahrzehnten in Gang ist, voran, oder die bolivarische Revolution wird von den Kräften der Reaktion dahin gefegt. In diesem Sinne: Hände weg von Venezuela! Vorwärts zum Sozialismus!



Veranstaltung Hände weg von Venezuela! Vorwärts zum Sozialismus!

 

Montag 3. Juni 19 Uhr Gaststätte Lanas Kurfürstenstr. 2 80799 München  

Es spricht Boris Koromalnow „ Der Funke Würzburg IMT „Internationale Marxistische Tendenz“

 

Veranstaltung „ Sozialistisches Forum München in Kooperation mit „ Der Funke“

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V.I.S.D.P Max Brym Adalbertstr. 82 80799 München
 

 

 


Veranstaltung  zu 100 Jahre KPD " Warum eine revolutionäre Organisation in Deutschland mindestens 10 Jahre zu spät gegründet wurde

Die Revolutionswerkstatt hat in München eine sehr verdienstvolle Arbeit zu 100 Jahre Räterepublik geleistet. Es fand u.a. auch eine gutbesuchte Veranstaltung zur 100 Jahre Räterepublik trotz Widerständen im Hofbräuhaus am 14 April statt. Im Mittelpunt stand die Tätigkeit der KPD. Vor 100 Jahren wurde die KPD in Berlin gegründet. Geschichte darf jedoch nicht um ihrer selbst Willen bearbeitet werden. Im Revolutionsjahr 1918/19 fehlte eine gut organisierte revolutionäre Kraft. Es ist unmöglich im Feuer der Revolution eine solche Organisation erst zu schaffen und damit die revolutionäre Situation zum erfolgreichen Abschluss zu bringen. Die deutsche Linke hat es schon vor dem ersten Weltkrieg versäumt eine marxistisch geschulte Kaderorganisation zu entwickeln. Diesen Fehler dürfen wir heute nicht wiederholen. Wir müssen uns dringlich mit der Arbeit am Bau einer solchen Organisation befassen. Denn auch die aktuellen Zeiten stehen auf Sturm.

Veranstaltung -100 Jahre KPD " Warum eine revolutionäre Organisation in Deutschland mindestens 10 Jahre zu spät gegründet wurde.-

 

 "Dienstag 21,5 19 Uhr  Gaststätte Lanas Kurfürstenstr.2 in 80799 München

 

Es spricht Max Brym Dozent und Autor

Veranstalter „Sozialistisches Forum München“ in Zusammenarbeit mit „ Der Funke IMT“

V.I.S.D.P. Oliver Stey Maxelstadtstr.5 80699 München
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Zu der Autorenlesung „Verrat in München und Burghausen“ in Altötting" Zuschrift 
Sehr geehrter Herr Brym, ich war auf Ihrer Autorenlesung im AMK in Altötting am 22. November 2018. Hier meine Eindrücke: Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Vor allen Dingen die vielen jungen Leute scheinen sich für Geschichte speziell auch in Ihrer Heimatregion zu interessieren. Das ist sehr gut. Die Art Ihres Vortrages hat mir sehr gefallen. Sie lasen nicht einfach vor, sondern erklärten den Leuten, was in dem Buch vorkommt. Kompliment, die Leute hörten 1 Stunde und 30 Minuten lang zu. Zwischenzeitlich habe ich Ihr Buch gelesen. Das Buch ist kein Altöttinger oder Burghauser Heimatroman. Sie behandeln das Versagen der Arbeiterbewegung gegen den Faschismus 1933. Kritisiert werden SPD und KPD. Neben dem Allgemeinen unterlegen Sie die Niederlage der Arbeiterbewegung konkret mit örtlichen Beispielen. Völlig neu war mir, dass in Neuötting, Töging und Burghausen noch bei den Terrorwahlen im März 1933 SPD und KPD wesentlich stärker waren als die NSDAP. Nicht überrascht hat mich, dass in dem katholischen Altötting im März 33 die damalige BVP viel stärker war als die NSDAP mit 17,6 % der Stimmen. Ihr Roman spielt natürlich sehr stark auch in München. Die Widerstandskämpfer Hans Hans Beimler, Franz Stenzer, Wilhelm Olschewski und Fritz Rottmeier kommen sehr lebendig herüber. Das gleiche gilt für das starke sozialdemokratische und kommunistische Arbeitermilieu in Burghausen. Damals waren die Wacker Arbeiter weitgehend immun gegen die nazistische Propaganda. Das war auch in München speziell in Giesing und dem damaligen Münchner Vorort Feldmoching so. Die Arbeiterbewegung hatte damals die falsche Führung. Die SPD versuchte sich in die Legalität, ohne Generalstreik zu retten. Die KPD war weitgehend eine Partei der Arbeitslosen. Der Generalstreikaufruf der KPD verpuffte u. a. deshalb. Die Arbeiter selbst waren bereit zum Widerstand bis hin zu bewaffneten Aktionen. Das zeigen sie an vielen Beispielen in Deutschland. Dann aber immer wieder am Beispiel der bayerischen Provinz. In Burghausen konnte am 9. März 1933 die Nazifahne am Rathaus erst gehisst werden als der Bürgermeister Fuchs die Polizei holte. Die SA mit 20 Leuten unter Führung von Ludwig Malcomeß war gegenüber knapp 50 Kommunisten unter Führung von Heinrich Breu, Alois Haxpointner, Simon Vorburger, Aigner und Burghardt hoffnungslos unterlegen. Ihr Buch zeigt auch, wie oft in der Provinz real Einheitsfront betrieben wurde. Am 1. Juli 1932 wurden knapp 40 Nazis vom Gasthof Glöckelhofer aus, den Stadtberg von Burghausen hinunter geprügelt. An der Aktion beteiligten sich 80 Kommunisten und 200 Reichsbannerleute unter Führung des späteren sozialdemokratischen Bürgermeisters von Burghausen Georg Schenk. Der Reichstagsabgeordnete der KPD Hans Beimler nannte dies im Februar 1933 im Glöckelhofer auf seiner letzten legalen Veranstaltung in Deutschland: „Eine gelungene rote Einheitsfrontaktion“. Schade dass der „Burghauser Anzeiger“ nur einen kurzen Bericht über Ihr Buch brachte. In dem Artikel wird der jüdische Chemiker Dr. Galizenstein von der Wacker Chemie erwähnt. Völlig unerwähnt bleibt jedoch, dass die Wacker Chemie im Februar 1933 nur noch Zahlungen an die NSDAP leistete. Der Vertrauensmann von Wacker, der Chemiker und SS-Führer von Burghausen Dr. Zabel, wurde von der Firma besonders gefördert. Die Geschichte gehört aufgearbeitet. Die Wacker Chemie war wie die Industriebosse in Deutschland eng mit dem Naziregime verbunden. Danke Herr Brym für das exakt recherchierte Buch. Vom Gestapo Spitzel Theo aus München bis hin zu den tapferen Kommunisten und Sozialdemokraten in Burghausen. Der Gestapo Spitzel der „kleine Willy“ ließ 1938 eine illegale Betriebsgruppe der KPD in Burghausen bei Wacker auffliegen. An all das gehört erinnert. Viel Material haben Sie wahrscheinlich der Doku Reihe im Oldenburg Verlag -Bayern während der NS-Zeit – entnommen. Fast alle Namen die Sie in Ihrem Buch nennen kommen dort vor. Aber nicht alle. Der KPD Kurier Georg Kellner (in den siebziger Jahren Kreisvorsitzender der DKP im Chemiedreieck) wurde in der Nähe von Burghausen verhaftet. Später nach dem Ende des Faschismus lebte Kellner in Burghausen. Ich kannte Kellner noch persönlich.
Lotte G. Neuötting.
Bestellungen unter https://www.bookra-verlag.de/b17.html

 

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Für das Scheidungsrecht – Katalonien-Kosova-Kurdistan

Im Februar dieses Jahres hielt Max Brym ( Chefredeakteur von Kosova-Aktuell) ein Referat zum Selbstbestimmungsrecht der Nationen bei der Partei „Die Linke“ in Leipzig. Besonders ging der Redner auf die klassische Haltung von Marxisten zu dieser Frage ein. Am Beispiel der Auseinandersetzung zwischen Rosa Luxemburg und Lenin behandelte Max Brym die Fragen aktuell am Beispiel Katalonien-Kosova und Kurdistan. Unten stehend das Audio welches auf der Veranstaltung aufgenommen wurde. Max Brym verglich öfter das Recht auf Selbstbestimmung mit dem demokratischen Recht auf Ehescheidung. Ohne eine korrekte Haltung der Marxisten zu dieser Frage gibt es nach Max Brym auch keinen Internationalismus.

 

Audio https://hearthis.at/ricky-burzlaff/20180224181149/

 

 

„Die Linke muss Partei bleiben“- Eine Antwort an Leander Sukov 


Leander Sukov schreibt sehr viel zum Zustand der Partei „ Die Linke“. Am 08.01.18 auch in der „ Jungen Welt“ unter dem Titel- „Die Linke muss Partei bleiben“. Auffällig ist bei Leander Sukov, dass er sich in all seinen Artikeln einerseits in unverbindlichen Altgemeinplätzen ergeht und auf der anderen Seite den rechten Flügel in all seinen Ausprägungen -bis auf Lafontaine- in der Partei unterstützt. Natürlich hat er Recht wenn er für den Erhalt des Parteiencharakters der Linken, statt einer Sammlungsbewegung eintritt. Allerdings drückt er sich um die Frage herum wie linke Politik konkret aussehen soll. Mit keinem Wort kritisiert er die Lederers und Ramelows in der Partei. Diese Strömung ist vollständig dabei mittels Privatisierungen, Abschiebungen und Sozialabbau in den Landesregierungen Berlin, Brandenburg und besonders in Thüringen das soziale Programm der Linken zu entsorgen. Ministerpräsident Ramelow stimmte bekanntlich als Landesvater von Thüringen der Autobahnprivatisierung zu. Was fällt Leander Sukov dazu ein. Buchstäblich nichts außer dem nebulösen Satz: „ Wer für sie Mandate oder Ämter bekleidet, muss sich zumindest in der Tendenz verpflichtet fühlen, die beschlossene Politik der Partei zu vertreten.“ Tja in der Tendenz das ist mehr als nebulös. Keine konkrete Kritik an Regierungsbeteiligungen mit bürgerlich arbeiterfeindlichen Parteien. Für Sukov sollte man nur tendenziell am Programm festhalten. Dafür hat Sukov eine Sache eindeckt die ihn sichtlich erfreut. Sukov schreibt: „ Wir erleben zur Zeit in einigen Landesverbänden Absetzbewegungen. Einige Genossinnen und Genossen verlassen die Partei, um neue Kleinstparteien und Zirkel zu gründen oder sich in bestehenden zu engagieren. Das wirkt sowohl nach außen als auch in die Partei hinein – und in beide Richtungen überwiegend positiv. Die Linke selbst wird nicht mehr mit Querelen belastet, die hier und da für Unfrieden sorgten. Und diejenigen, die sie verlassen haben, können ihren Traum von der Revolution im Kreise Gleichgesinnter intensiver träumen.“ Das ist nichts als bürgerliche Polemik. Offenbar will Sukov keinen produktiven Streit, um die konkrete Umsetzung des Programms. Auseinandersetzungen um Inhalte sind für Sukov „ Querelen“. Er begrüßt ohne Namen zu nennen wohl den Parteiaustritt von Alexander Süßmair (Stadtrat in Augsburg ehem. MdB.) und der Bezirksrätin von Oberbayern Beate Jenkner aus der Partei. Mit keinem Wort würdigt Sukov, (er wohnt in Bayern) die Leistungen der beiden Mandatsträger. Sie haben sich nirgendwo an neoliberalen Sauereien beteiligt. Der Abstraktionskünstler Sukov nennt solche Genossen, um die es schade ist, Leute „die von der Revolution träumen“. Aber die Wahrheit ist nach Hegel immer konkret. Konkret gibt sich Sukov mit dem Kapitalismus zufrieden. Er besteht auf einer Programmatik welche nach Sukov in „ weiten Teilen linkssozialdemokratisch“ ist. Hat man schon jemals davon gehört, dass eine linkssozialdemokratische Programmatik den Kapitalismus real in Frage stellen kann? Außerdem ist Papier geduldig, programmatische Leitsätze müssen mit Leben erfüllt werden. Erfüllt etwa Bodo Ramelow oder Klaus Lederer die linkssozialdemokratische Programmatik mit Leben? Das Gegenteil ist der Fall. All das kritisiert Sukov nicht. Er ist aus bayrischer Sicht betrachtet zum Schreiber eines hochbezahlten Apparates geworden. Speziell in Bayern wird jede inhaltliche Debatte im Keim erstickt. Jede Opposition wird als „ Querulantentum“ behandelt. Listen zu den Wahlen werden von den Hauptamtlichen weit im voraus aufgestellt. Damit auch alles klappt organisiert der Apparat vor jeder Aufstellungsversammlungen die allerletzte Karteileiche und füttert ihn mit erfundenen Geschichten. Im Vergleich dazu war die Partei Lenins als Partei von Aktiven- ein Muster an Demokratie und Prinzipienfestigkeit. Aber halt jetzt schwelge ich nach Sukov sicher in „ Revolutionsromantik“. Aber egal. Was wir benötigen ist eine wirklich sozialistische Partei auf demokratischer Basis. Davon will aber der Schreiber der Parteibürokratie innerhalb der Linken, Sukov nichts hören. 

Max Brym

 

Mitglied der Linken München Nord

Foto Max Brym 

 

 

 

 

 

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gut

Stimmen insgesamt: 49

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Sozialistisches Forum München
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